Wohnungen und Privathäuser effizient sichern

„My home is my castle“ (mein Haus ist meine Burg) – so formuliert es der Engländer. Doch aufgrund verschiedener Faktoren wollen sich viele Deutsche in ihrer Wohnung, ihrem Eigenheim oder ihrem Ferienhaus auch so geschützt fühlen wie in einer Burg. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Eine Lösung, um diesem Missstand abzuhelfen und das Haus wirksam zu sichern, ist die Installation eines Alarmsystems.

Das Haus sichern: Hintergrund und Zielsetzungen

Die Gründe können von Person zu Person unterschiedlich sein. Doch es steht fest, dass die Verhinderung von Einbrüchen eine Rolle spielt. So zeigt diese Statistik über Einbruchsversuche, dass im Zeitraum von 2008 bis 2013 ein Anstieg von etwa 11.000 auf etwa 15.000 Fälle zu verzeichnen war. Aktuell finden in Deutschland alle drei Minuten Einbrüche statt. Und wer sich an die Nachrichten im Jahr 2014 zurückerinnert, der weiß, dass in vielen verschiedenen Regionen ganze Einbruchsserien stattfanden. Demnach ist die Polizei vielerorts nicht in der Lage, die Probleme einzudämmen, und es liegt eine realistische Bedrohung vor.

Familien fahren in den Urlaub, Ferienhäuser oder Mietwohnungen stehen leer, dasselbe gilt für geschäftliche Objekte in Industriegebieten. Doch gerade bei Privatleuten gibt es noch andere Gründe, warum ein Sicherheitssystem gewünscht wird. So fühlen sich alte und alleinstehende Menschen potenziellen Einbrechern gegenüber wehrlos. Dasselbe gilt für junge Frauen, die vielleicht geschäftlich oder zur Ausbildung in einer fremden Umgebung leben. Ihr Sicherheitsgefühl hat möglicherweise gar nicht mit einer reellen Bedrohung zu tun, ist aber aus ihrer Sicht dennoch notwendig.

Notwendigkeit und Planung

Bevor man ein Alarmsystem installiert, um die eigenen vier Wände zu sichern, sollte man allerdings versuchen, ob es nicht anders geht. Sind alle Schlösser und Griffe sicher oder müssen sie gegebenenfalls erneuert werden? Sind Bewegungsmelder, Hunde, mehrere Schlösser oder andere Maßnahmen nicht ausreichend? Diese Fragen sollten am Anfang geklärt werden. Ist die Entscheidung für ein Sicherheitssystem gefallen, sollten auch einige Vorüberlegungen getroffen werden.

Wer beispielsweise seinen Parkplatz, Fenster und Türen oder andere Eingänge oder unübersichtliche Bereiche der Umgebung im Blick behalten will, der sollte die sogenannte Außenüberwachung wählen. Hier werden Kameras oder Sensoren im Freien installiert, beispielsweise Dome- oder Tubekameras, die wetterfeste Ummantelungen aufweisen. Soll hingegen ein bestimmter Innenbereich der Wohnung gesichert werden, dann ist eine Fallenüberwachung angebracht. So kann beispielsweise der Bereich vor einem Tresor oder das Zimmer mit wertvollen Gemälden und Skulpturen überwacht werden.

Moderne Überwachungstechnik

Moderne Alarmsysteme bieten kombinierbare und erweiterbare Lösungen, die ohne Kabelverlegungen per Funk für viele Zwecke der privaten Objektüberwachung hilfreich sein können. Eine Zentrale mit einer installierten Software und einer Festplatte ist durch die Verbindung mit dem Internet über entsprechende Apps auf mobilen Endgeräten von jedem Ort der Welt mit WLAN erreichbar und konfigurierbar. Neben traditionellen Alarmen, die man wie auch das gesammelte Film- oder Fotomaterial umgehend per Nachricht erhält, kann man auch individuelle Sensoren integrieren. Diese können beispielsweise bei Rauchentwicklungen, Wassereinbrüchen oder Erschütterungen Signale geben oder per Infrarot-Technik auf verdächtige Veränderungen in der Umgebung angemessen reagieren.

meister.de

Auf unserem Expertenblog finden Sie Fachwissen und spannende Beiträge rund um die Themen Handwerk, Bauen, Wohnen und Sanieren.
Die vielseitigen Kategorien, mit nützlichen Tipps und Checklisten sind hilfreich für Handwerker, Heimwerker, Bauherren und alle die gerne anpacken.

Fragen? Feedback? Anmerkungen?
Kommentar hinterlassen oder eine Mail an redaktion@meister.de schreiben
meister.de

/ DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

FOLGEN SIE UNS

Alle Rechte vorbehalten © Portal United AG 2019