Dein Fleiß zahlt sich aus: Das Weiterbildungsstipendium

Neben Meister-BAföG und Bildungskredit gibt es noch eine weitere Möglichkeiten finanzielle Unterstützung für die Weiterbildung zum Meister zu erhalten, vorausgesetzt man ist ein hochqualifizierter Azubi. Hat man nämlich eine duale Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen, kann man durch die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH (SBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein Weiterbildungsstipendium beantragen.

Was qualifiziert mich genau?

Für die Aufnahme in das Förderprogramm darf man zu Beginn jedoch nicht älter als 25 Jahre sein, wobei Elternzeit oder Wehr- und Zivildienst berücksichtigt werden. Weitere Voraussetzung ist, dass man die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (1,9 oder besser) bestanden hat. Man kann sich aber auch über die ausgezeichnete Teilnahme (ein Platz unter den ersten Drei) an einem überregionalen Leistungswettbewerb qualifizieren oder durch eine Empfehlung des Betriebes oder der Berufsschule.

Wie verläuft die Auswahl?

Um sich für das Stipendium zu bewerben, muss man sich an seine zuständige Handwerkskammer oder die zuständige Berufsausbildungsstelle wenden. Dort erhält man genaue Informationen zu Bewerbungsfrist und Stammblatt, in das erste persönliche Daten eingetragen werden und das an die zuständige Stelle zurückgeschickt werden muss. Wurde man für eine Förderung ausgewählt, erhält man von der SBB per Email einen Online-Zugang, in dem die persönlichen Daten noch vervollständigt werden. Bei einigen Stellen werden die geeigneten Bewerber auch zu einem Beratungsgespräch eingeladen, bei dem über die Weiterbildungsmaßnahme und die persönlichen Ziele gesprochen wird. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man in seinem Beruf und für die Weiterbildung motiviert und talentiert ist und dies auch deutlich machen kann.

Wie hoch ist die Förderung?

Als Stipendiat kann man für drei Jahre einen jährlichen Zuschuss von 2.000 EUR, also insgesamt 6.000 EUR für eine förderfähige, berufsbegleitende Weiterbildung beantragen. 10% der Maßnahme muss der Stipendiat jedoch selbst tragen, was den Gesamtförderbetrag von 6.000 EUR aber nicht verringert.

Förderfähig sind Weiterbildungen, mit denen man sich fachbezogene berufliche Qualifikationen erwerben kann; Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (Meister, Techniker, Fachwirt) und Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen (EDV, Mitarbeiterführung,…).

Viele weitere Informationen erhält man bei der zuständigen Handwerkskammer oder bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH (SBB) und über diese Links:

http://www.bmbf.de/weiterbildungsstipendium

https://www.sbb-stipendien.de/sbb.html

 

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