Steuererklärung auch für Azubis sinnvoll?

Grundsätzlich gilt, wenn man Steuern gezahlt hat, kann man auch eine Steuererklärung einreichen. Doch das hängt natürlich von der Ausbildungsvergütung ab. Erst ab einem monatlichen Bruttogehalt von über 946 Euro fallen in Lohnsteuerklasse I Steuern an.

Falls man über dieser Grenze ist, sollte man auf keinen Fall auf eine Einkommenssteuererklärung verzichten. Denn als Auszubildender bekommt man nahezu die gesamten gezahlten Steuern wieder zurück. Besonders lukrativ sind auch die Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte, die man mit 0,30 Euro pro Kilometer (einfache Fahrt) als Werbungskosten geltend machen kann. Sogar die Kosten, die für die Bewerbungen und Arbeitsmaterialien angefallen sind, kann man angeben.

Besonders schnell und einfach lässt sich die Steuer mit den Steuerprogrammen verschiedener Anbieter erledigen, die für jedes Jahr neu herausgebracht werden und mit vielen praktischen Tipps ausgestattet sind. Man kann sich dann die Steuererklärung, samt Anschreiben ausdrucken und mit Unterschrift an das Finanzamt schicken oder online über Elster (das elektronische Finanzamt) versenden.

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