Sparen trotz niedriger Zinsen: Wo Handwerker ihr Geld anlegen sollten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält die Zinsen im Dauertief und auch die steigende Inflation entwertet schleichend die Ersparnisse. Dadurch verlieren Anleger viel Geld. Auch Handwerksunternehmen bleiben aufgrund dieser Entwicklung momentan nur wenige Möglichkeiten ihr Geld gewinnbringend anzulegen und ihre Liquidität zu wahren. Deshalb ist bei der Geldanlage die richtige Strategie gefragt.

Tagesgeld nicht mehr so attraktiv

Die niedrigen Zinsen der EZB führten dazu, dass die Zinssätze auf Tagesgeldkonten in den vergangenen eineinhalb Jahren entsprechend sanken. Experten von FMH in Frankfurt zufolge lag der Zinssatz für täglich fällige Einlagen im Januar 2012 noch bei 1,76 Prozent. Im Vergleich dazu befindet sich dieser momentan teilweise bei unter einem Prozent.
Auch attraktive Offerten für Tagesgeldkonten-Wechsler sind keineswegs mehr üblich. Die Suche nach der geeigneten Tagesgeldbank ist deshalb von besonderer Bedeutung. Höhere Zinsen für Neukunden oder einen Startbonus bieten beispielsweise Cortal Consors oder die ING-DiBa an.

Festgeld mit hoher Rendite wurde seltener

Eine ähnliche Entwicklung ist auch auf die Zinsrendite für Festgeld zu verzeichnen. Handwerker sollten deshalb auch den Vergleich von Banken für Festgelder nicht scheuen. So ist durchaus eine hohe zweistellige Zinsrendite bei kurz- bis mittelfristigen Festgeldern realistisch. Bei längeren Laufzeiten sogar Renditen von bis zu drei Prozent.

Kontokorrentkredit bleibt teuer

Vermuten lässt sich, dass der sogenannte Überziehungskredit günstiger wurde. Jedoch bleiben auch hier die Handwerksunternehmen enttäuscht, da nur Privatkunden von günstigeren Dispokredite oder Darlehen profitieren können. In Abhängigkeit der Bonität, lagen die Kosten des Kontokorrentkredits eines Geschäftskontos bei 9 bis 15 Prozent , so die Experten von FMH.

Baugeld extrem attraktiv

Demgegenüber ist das Baugeld so günstig wie noch nie. Je nach Laufzeit der Zinsbildung liegt der Durchschnittszins für Baugeld zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Finanzierungen mit einer zehnjährigen Zinsbildung liegen rund ein Prozent niedriger als im Vorjahr. Deshalb sollten Handwerker die künftigen Entwicklungen genau beobachten um sich attraktive Geldanlagen zu sichern.

(Quellen: https://www.handwerk-magazin.de/attraktive-zinsen-nutzen/150/401/173051 und https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/inflation-drueckt-die-zinsen-was-sparer-tun-koennen/150/3093/208332)

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