Smart Home Sicherheitsanwendungen sind gefragt

Geht es um Smart Home Anwendungen ist meist von der intelligenten Vernetzung von Heizung, Licht und Jalousien die Rede. Im Smart Home lassen sich diese vernetzten elektronischen Geräte über ein Smartphone, ein Tablet oder eine Fernbedienung steuern. Eine Anwendung, die den Deutschen jedoch offenbar mindestens ebenso wichtig ist, ist die Sicherheitstechnik.

Das Beratungsunternehmen Deloitte und die Technische Universität München haben 2015 im Rahmen der Studie „Ready for Take-off? – Smart Home aus Konsumentensicht“ 1000 Verbraucher zu ihren Erwartungen an die intelligente Hausvernetzung befragt. Das Ergebnis: 38 Prozent – vor allem jüngere Nutzer und Hauseigentümer – sind an vernetzten Alarmsystemen für das eigene Heim interessiert oder wollen diese in den nächsten Jahren anschaffen.

Vielfältige Möglichkeiten für Ihre Sicherheit

Inzwischen gibt es auf dem Markt zahlreiche Smart Home Sicherheitspakete, die das Zuhause schützen. Das Angebot reicht von einfachen Systemen, die etwa das Licht an- und ausschalten, über Jalousien, die regelmäßig herab- und herauffahren, sodass nach außen hin der Eindruck entsteht, es sei jemand zuhause. Anders als herkömmliche Zeitschaltuhren können die einfachen smarten Systeme ihr Verhalten variieren, die Jalousien also jeden Tag zu einem anderen Zeitpunkt aktivieren.

Deutlich mehr Möglichkeiten bieten Pakete, die Bewegungsmelder, Tür- und Fenstersensoren, Rauchmelder oder Kameras enthalten. Die Installation ist in der Regel einfach, weil nahezu alle Nachrüst-Systeme mit Funktechnologie arbeiten.

Das Smart Home Sicherheitspaket von RWE etwa enthält neben einem virtuellen Bewohner, der Anwesenheit simuliert, drei Tür- oder Fenstersensoren, die melden ob eine Tür oder ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist, einen Rauchmelder und einen Bewegungsmelder. In Kombination mit der Smart Home Zentrale ist das Paket für wenige hundert Euro zu haben.

Smart Home Sicherheitspakete

Die Smart Home Zentrale ist das Herz des Systems. Hier gehen alle Meldungen der verschiedenen Sensoren ein und es lassen sich individuelle Szenarien nach der Wenn-Dann-Logik programmieren. Ein Beispiel: Wenn die hintere Tür wochentags nach 24 Uhr geöffnet wird, dann schaltet sich automatisch im gesamten Haus das Licht und die Musikanlage an und sendet eine SMS an mein Mobiltelefon.

Neben Stromanbietern bieten auch Telefonunternehmen funkbasierte Sicherheitspakete an – und das nicht nur zum Kauf, sondern auch zur Miete. Ein Beispiel ist das Smarthome-Starterpaket von Mobilcom Debitel. In der Grundausstattung sind eine Home-Zentrale, Fernbedienungen, Innenraum-Sirene, Video-Kamera sowie Öffnungs- und Bewegungsmelder enthalten. Per Livestream können die Nutzer jederzeit ihre Wohnung im Blick behalten, wirbt das Unternehmen, das für das Paket inklusive Datenanbindung rund 20 Euro im Monat kassiert.

Weitere Pakete gibt es beispielsweise von Gigaset Elements, der Telekom, den Unterhaltungselektronikspezialisten Blaupunkt und Telefunken, Philips sowie den Smart Home Anbietern eQ-3 AG, D-Link und Rademacher.

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