Richtiges Heizen: so funktioniert es

Viele Verbraucher sind sich darüber im Klaren, dass das Heizen der eigenen vier Wände zu den größten Stromfressern im Haushalt gehört und die Stromrechnungen schnell in die Höhe schießen lassen. Doch gerade im Winter muss die Heizung angestellt werden – auch wenn dies nach Meinung zahlreicher Energieexperten mitunter Dreiviertel des Gesamtverbrauchs in einem klassischen Haushalt ausmacht. Was Verbraucher alles machen können, damit nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt geschont wird, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Die besten Tipps zum Energiesparen

Jeder Haushalt kann einiges tun, um konsequent Strom zu sparen – vor allem, was die Heizungsanlage betrifft. Verbraucher sollten in erster Linie darauf achten, dass das Haus gut isoliert ist – sofern sie auf die Isolierung Einfluss nehmen können, die Fenster gut abdichten und regelmäßig Lüften. Zudem raten Experten den Verbrauchern dazu, einen Stromvergleich vorzunehmen. Diesen können Verbraucher unkompliziert online vornehmen und mit dem Wechsel zu einem günstigen Stromtarif bares Geld sparen. Zusätzlich helfen folgende Tipps dabei, dass die monatliche Stromrechnung nicht zu einem Negativerlebnis wird.

  • Heizung nicht zu hoch einstellen: Generell gilt: Jedes Grad, das eingespart werden kann, wirkt sich positiv auf die Stromrechnung aus. Die richtige Raumtemperatur liegt bei etwa 20 Grad Celsius. Bei Räumen, die kaum bewohnt werden oder auch im Schlafzimmer reichen kühlere Temperaturen von etwa 17 Grad völlig aus.
  • Fenster verdichten: Fenster sind von Natur aus weniger isolierfähig wie Wände, so dass für die zusätzliche Isolierung Rollläden oder auch Vorhänge sinnvoll sein können. Damit lassen sich Wärmeverluste regulieren. Kunststoffdichtungen für Fenster und Türen sind zusätzlich empfehlenswert.
  • Korrektes Lüften: Das regelmäßige Lüften, das sogenannte Stoßlüften ist unverzichtbar. Hierfür einfach die Fenster für etwa fünf Minuten vollständig öffnen und dann wieder schließen. Dies sollte mehrmals am Tag geschehen. Dauerhaftes Ankippen der Fenster ist eher kontraproduktiv.
  • Heizkörper isolieren: Ebenfalls ein äußerst effizienter Tipp, um Heizkosten zu sparen, ist das Anbringen einer Isolationsschicht hinter dem Heizkörper. Diese Schicht kann beispielsweise aus Styropor bestehen, welches von einer Aluminiumschicht ummantelt ist. Damit wird die Wärme ideal gespeichert.
  • Tagsüber Heizung drosseln: Wer beim Verlassen des Wohnraums die Heizung herunterdreht, spart ebenfalls Heizkosten. Wenn tagsüber ohnehin niemand zu Hause ist, muss in diesem Zeitraum auch nicht geheizt werden.

Automatische Heizkörpersteuerungen, die vielerorts schon eingebaut werden, helfen darüber hinaus, richtig zu heizen. Ein Thermostat steuert automatisch die Raumtemperatur und schaltet sich demzufolge auch automatisch ein oder aus.

Wer mit diesen Tipps für ein gutes und gesundes Raumklima sorgt, spart nicht nur viel Geld, sondern kann auch Schimmelbildung und Co. vermeiden. Denn richtiges Heizen und Lüften eliminiert die Entstehung von Schimmel.

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