Raumbegrünung: Wohlbefinden durch Zimmerpflanzen

Wie viel Prozent unserer Zeit befinden wir uns wohl in geschlossenen Räumen? Die Zahl ist leider höher, als wir uns das eingestehen wollen. Zwischen 80 und 90 Prozent unseres Lebens verbringen wir nämlich innen. Genau deshalb ist es wichtig, gute Raumluft einzuatmen, die einen nicht müde oder antriebslos macht. Dies kann man am einfachsten mit Zimmerpflanzen gestalten. Denn Pflanzen absorbieren Schadstoffe aus der Luft und verbessern so automatisch das Raumklima.

Doch das ist nicht deren einziger Vorteil. Pflanzen wirken sich auch optisch ansprechend und beruhigend auf die Bewohner sowie Besucher aus und erhöhen somit die Aufenthaltslänge. Grünpflanzen nehmen ihr Gießwasser komplett auf und geben einen großen Teil über die Blätter wieder in die Luft ab. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit gesteigert und gerade in den Wintermonaten, der Zeit des Heizens, ein Austrocknen der Schleimhäute unterbunden. Durch die Abgabe von Feuchtigkeit kühlen die Räume auch automatisch ein wenig herunter. Grünpflanzen sind damit im Sommer natürliche Klimaanlagen. Dabei gilt: Je mehr Pflanzen man hat, desto angenehmer wird die Atmosphäre. Auch die Akustik verändert sich zum Besseren.

Mit dem passenden Übertopf werden Zimmerplanzen zum perfekt Dekomittel.

Mit dem passenden Übertopf werden Zimmerplanzen zum perfekten Dekomittel.

In unseren Möbeln können unter anderem Stoffe sein, die bei Abgabe in unserem Dunstkreis nicht unbedingt gesund sind. Ein Beispiel dafür ist das Gas Formaldehyd, welches früher vor allem in Holzmöbeln und heute noch in Textilien vorhanden ist und Haut- oder Augenreizungen bedingen kann. Außerdem kann es in geringen Mengen auch zu Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwächen führen. Dagegen hilft regelmäßiges Lüften, um die verbrauchte Luft auszutauschen; dies muss aber nicht immer den gewünschten Erfolg bringen. Aber was fördert den Abbau von Formaldehyd noch? Natürlich Grünpflanzen. Und das Beste ist: Es ist egal, welche Pflanze man auswählt, denn nahezu alle sind in der Lage, dieses Gas abzubauen.

Die Begrünung kann natürlich nicht alle Schadstoffe beseitigen. Aber einen weiteren Vorteil hat sie trotzdem noch: Sie ist dekorativ und sieht einfach gut aus. Außerdem ist Grün die Farbe der Natur. Und diese Farbe bringt bekanntlich Entspannung und Kreativität in unsere Wohnräume und hilft dabei, die Konzentration zu stärken. Alles in allem haben Pflanzen also so viele positive Nebenwirkungen, dass die Anschaffung und Pflege im Vergleich dazu keine Mühen bereitet.

Autorin: Pia Schmitt

meister.de

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