Nie wieder Schnee schaufeln: Eine Freiflächenheizung für die Einfahrt

So wie man für die Bikini-Figur ab Winter arbeitet, sollte man sich um eine eisfreie Ausfahrt im Sommer kümmern. Mit einer Freiflächenheizung können Sie bei Schneefall Ihre Einfahrt heizen und sie so freischmelzen und trocknen. Es bleibt Ihnen also das Schneeschaufeln erspart, außerdem müssen Sie nicht streuen und es entstehen keine gefährlichen Eisflächen. Was Sie bei der Installation einer Freiflächenheizung beachten müssen und welche Vorteile, aber auch Anforderungen sie mit sich bringt, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Wann installiere ich eine Freiflächenheizung?

Sollten Sie gerade Ihre Einfahrt neu pflastern oder anderweitig erneuern, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, Ihre Einfahrt vom Fachmann mit einer Freiflächenheizung aufrüsten zu lassen. In der Regel handelt es sich dabei um eine elektrische Heizung, die in Form von Heizbändern oder Matten möglichst nah unter der Oberfläche verlegt werden. Am einfachsten ist es, die Freiflächenheizung zu verlegen, wenn Sie den Belag aufgrund einer Sanierung ohnehin erneuern. Man kann aber auch den bestehenden Belag abfräsen, um die Heizmatten zu verlegen. Die Freiflächenheizung kann auf jedem Untergrund verlegt werden und ist auch mit den meisten Belägen wie Pflastersteinen oder Asphalt kompatibel. Idealerweise sollten Sie die Renovierungsarbeiten nicht im Herbst oder Winter durchführen, da die zu diesen Jahreszeiten verstärkten Regenfälle den Arbeitsprozess komplizieren können.

Keine Rutschpartie zum Auto

Eine Freiflächenheizung bringt Ihnen viele Vorteile. Durch eine solche Heizung wird potentiellen Gefahrenbereichen im Winter vorgebeugt, weil sie verhindert, dass in Ihrer Einfahrt oder allgemein bei Treppen, Vorplätzen oder Feuerwehrzufahrten gefährliche Eisplatten entstehen. Auch den hohen Schneebergen, die man im tiefsten Winter manchmal in seiner Einfahrt findet, ist mit einer Freiflächenheizung einfach beizukommen. Gerade für Personen, denen das Schneeschaufeln körperlich schwerfällt und die nicht den Platz für eine Schneefräse oder ähnliches haben, bietet sich die Installation einer Freiflächenheizung an. Dadurch, dass Eis und festgetretener Schnee mit einer Freiflächenheizung nicht zustande kommen, brauchen Sie auch nicht mehr zu salzen oder Splitt zu streuen, was Ihrem Grundstück und der Umwelt zugute kommt.

Wie arbeitet die Freiflächenheizung?

Wenn es sich um eine wasserführende Freiflächenheizung handelt, wird diese an das Heizsystem des Hauses angeschlossen. Man sollte jedoch beachten, dass man hierfür einen Extraheizkreis braucht, da in die Heizflüssigkeit Frostschutzmittel gemischt werden muss. Diese Mischung wäre für den regulären Heizkreis des Hauses schädlich. Die meisten Freiflächenheizungen sind jedoch elektrisch und brauchen daher nur einen Stromanschluss. Welche Leistung die Heizung erbringen muss, hängt davon ab, wie tief unter der Oberfläche sie verbaut ist. Bei einem Modell, das bis zu 5cm unter der Oberfläche liegt, werden ca. 300W/m2 Leistung benötigt, bis zu 8cm sollte man eher 400W/m2 wählen, um den Boden ausreichend zu heizen.

Um den Verbrauch möglichst gering zu halten, sollte die Außenflächenheizung nicht durchgehend laufen. Normalerweise schneit es nicht durchgehend den ganzen Winter. Sie können das Einschalten der Heizung entweder händisch, mit einem Thermostat oder mit Kälte- und Feuchtigkeitssensoren steuern. Am effizientesten wird sie über die Sensoren gesteuert. Diese ermitteln durch Temperatur- und Luftfeuchtigkeit, wann es schneit bzw. glatt wird, und schalten die Heizung entsprechend ein. Dadurch kommt es nie zu einem Eis- oder Schneebelag, der weggeschmolzen werden muss, und die Heizung läuft die minimal notwendige Zeit.

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