Kostenfalle Fertighaus – Diese Dinge sollten Sie beim Bau beachten

Das Prinzip des Fertighauses ist einfach und effektiv. Mit modernen Maschinen werden die einzelnen Elemente wetterunabhängig hergestellt und vor Ort zusammengeschraubt. Diese Methode steht für hohen Wohnkomfort zu einem unschlagbaren Preis. Preistreiber können sich beim Hausbau dennoch einschleichen, jedoch an anderer Stelle als vermutet.

Aus diesem Grund liegen Fertighäuser im Trend

Schlüsselfertig und eine kurze Montagezeit, mit diesen Vorzügen werden Fertighäuser angepriesen. Tatsächlich sind Bauherren nur in der Planungsphase mit ihrem neuen Eigenheim beschäftigt. Ist die einmal abgeschlossen, beginnt die Herstellung der Elemente. In großen Fertigungshallen, wie zum Beispiel beim Hersteller Fingerhaus, kommen dazu moderne Maschinen und eingespielte Facharbeiter zum Einsatz. Einen weiteren Vorteil bieten die Kosten, die bereits bei der Planung feststehen und leicht zu kalkulieren sind. Negative Überraschungen, wie beim individuellen Hausbau mit Ziegel und Beton, gibt es somit kaum. Aber auch beim Errichten eines Fertighauses können Baustellen entstehen, die sich unter Umständen zu wahren Kostenfallen entwickeln. Diese lassen sich aber leicht vermeiden. Wo sich diese kostenintensiven Baustellen verstecken können, wird hier verraten.

Diese Dinge sollte man beim Bau eines Fertighauses unbedingt berücksichtigen

  • Einer der Vorzüge sind flexible Kosten. Je nach Wahl der Ausstattung bestimmt man nicht nur den Komfort des neuen Eigenheims, sondern auch dessen Wert. Bei der Festlegung der Ausstattung sollte man immer die Kosten im Auge haben. Anstatt teure Fließen anzuschaffen lohnt es sich mehr Geld in die Infrastruktur zu investieren, da Fließen später nachgekauft werden können. Strom- und Wasserleitungen können später nur noch unter erheblichem Aufwand ergänzt werden.
  • Ist das Grundstück bereits erschlossen? Die Anschlusskosten für Gas, Strom, Wasser und Abwasser dürfen nicht unterschätzt werden und können tatsächlich einen fünfstelligen Eurobetrag ausmachen. Daher ist es wichtig, sich auf dem Gemeindeamt rechtzeitig über deren Höhe zu erkundigen. Auch andere Gebühren wie Baubewilligung und das Mitspracherecht der Nachbarn können bei dieser Gelegenheit erörtert werden. Das hilft weitere Kosten zu vermeiden wie zum Beispiel durch Bauverzögerung infolge eines Einspruchs durch Nachbarn.
  • Auch wenn Fertighäuser für ihre hohe Kosteneffizienz bekannt sind, haben die meisten Bauherren das Geld dafür oft nicht auf der Kante. In der Regel wird der Hausbau fremdfinanziert. Da die Zinsen aktuell günstig sind, boomt auch der Hausbau. Doch Baudarlehen haben eine langfristige Laufzeit. Um sich dabei vor einem stark ansteigenden Kreditzins in der Zukunft zu schützen, lohnt ein Baudarlehen mit Fixzinsen.
  • Bodenplatte oder Keller? Wer sich ein Fertighaus kauft, muss sich dieser Frage stellen. Denn im Kaufpreis ist das Fundament nicht enthalten. Eine Bodenplatte ist günstiger, bietet aber keinen Stauraum, wie es beim Keller der Fall ist.
  • Ausbauhaus oder schlüsselfertig? Auch diese Frage teilt Expertenmeinungen. Beim Ausbauhaus werden bestimmte Leistungen von den Bauherren selbst erbracht. Allerdings sind Eigenleistungen zeitaufwendig und erfordern Knowhow. Nicht immer erfüllen Bauherren diese Voraussetzungen und müssen die gedachten Eigenleistungen an Facharbeiter übergeben, was zusätzliche Kosten verursacht.

Eine gute Vorbereitung spart Geld

Ein Hausbau ist mit Kosten verbunden. Da heißt es mit dem Geld umsichtig umzugehen. Bevor man sich für eine Ausstattungsvariante seines neuen Fertighauses entscheidet, sollte man alle Kosten erheben, um den Spielraum seines Budgets genau auszuloten zu können. Danach muss nur noch die passende Finanzierung gefunden werden. So lassen sich Preisexplosionen und Kostenfallen mit unangenehmen Folgen vermeiden.

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