Von allen Dingen dieser Welt am besten ihm das Holz gefällt: der Beruf des Schreiners

Schreiner und Tischler (die Bezeichnung hängt von der Region ab, einen Unterschied gibt es aber nicht) haben die Fähigkeit Holz und andere Werkstoffe in Form zu bringen. Sie lassen Möbel, Fenster, Türen, Treppen und ganze Inneneinrichtungen entstehen. Um all das umsetzen und auf die Wünsche des Kunden eingehen zu können, ist jede Menge Kreativität, Genauigkeit, ein großes Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis gefragt. Denn in den Betrieben und Werkstätten wird, außer mit den gewandten Schreiner- und Tischlerhänden, auch mit modernen, z. T. computergesteuerten Maschinen gearbeitet.

Handwerk und Technik vereint

Das Zusammenspiel von handwerklicher Arbeit und Technik perfektioniert die Herstellung der Produkte. So werden auch kleine Betriebe immer leistungsfähiger und vielseitiger in ihrem Fach. Dennoch bleibt die traditionelle Verarbeitung der Werkstoffe stets erhalten. Die handwerkliche Arbeit wird lediglich durch die modernen Anlagen ergänzt und für bestimmte Bereiche optimiert. Schließlich sind für die Fertigstellung, beispielsweise einer Küche, unterschiedlichste Arbeitsschritte erforderlich, die nur von Hand umgesetzt werden können. Trotz Anlagentechnik und automatisierter Prozesse ist handwerkliches Geschick außerdem gefragt, wenn der Schreiner das fertige Stück beim Kunden einbaut. Das Verhältnis von Tradition und Innovation bleibt also ausgeglichen und macht diesen Beruf nur noch attraktiver.

Langeweile kommt niemals auf

Ebenso vielseitig wie die Arbeitstechniken sind auch die Aufgaben im Schreinerhandwerk. Ganz egal, ob es um das Restaurieren alter Möbel, die Fertigung neuer Stücke, die Montage beim Kunden, die Pflege und Instandhaltung bereits eingebauter Elemente, um Gespräche mit Kunden oder das Planen und Zeichnen geht … Langeweile gibt’s nicht! Sollte jemand allerdings trotzdem nicht genug Abwechslung als Geselle bekommen, werden für Schreiner tolle Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Man kann seine Meisterprüfung ablegen und zum Beispiel selbst eine Schreinerei eröffnen oder mit fünfjähriger Berufserfahrung auch ein Studium im Bereich Innenarchitektur oder Produktdesign anhängen. Es besteht auch die Möglichkeit sich als Techniker qualifizieren zu lassen oder einem Beruf nachzugehen, für den die Schreinerausbildung eine wichtige Grundlage bietet. So kann man als gelernter Schreiner im Bereich Messe-, Theater-, und Schiffsbau oder für Hersteller von Holzwerkstoffen sowie als Experte in Bau- und Möbelmärkten ebenso arbeiten wie in einer typischen Schreinerwerkstatt.

Diese und weitere Informationen zum Beruf des Schreiners sowie einen Überblick zu Aus- und Weiterbildung gibt es in Kürze auch noch in einem übersichtlichen PDF zum Download.

meister.de

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