Das Bewerbungsanschreiben: Keine Angst vor dem weißen Blatt

Das Bewerbungsanschreiben und hier ganz besonders der erste Satz sind wohl das schwierigste an einer Bewerbung. Doch mit ein paar kleinen Tricks kann man diese Hürde einfach übergehen und schnell das wichtige Anliegen – die Bewerbung um eine Stelle – vermitteln.

Die erste Möglichkeit ist, es gab bereits vorher schon Kontakt zu der Firma. Es wurde zum Beispiel schon ein Praktikum oder eine Ausbildung in dem Betrieb absolviert. Dann ist es sinnvoll sich auf die dort gesammelten Erfahrungen zu beziehen, sich für die Zeit zu bedanken und zu erklären, warum man weiterhin dort arbeiten möchte, zum Beispiel wie es in dem Musterbeispiel geschehen ist.

Es kann aber auch hilfreich sein den ersten Satz zu formulieren, wenn es schon einen telefonischen Kontakt gab. Zum Beispiel, um zu fragen, ob die Stelle noch frei ist, ob es dem Betrieb lieber ist, wenn man die Bewerbungsunterlagen persönlich vorbeibringt oder sie per Post oder per Mail zusendet. Es gibt häufig etwas, das nicht in der Stellenausschreibung steht oder noch nicht ganz klar ist, wofür es sich lohnt besser nochmal nachzufragen. Im Anschreiben kann man sich dann auf eben dieses Telefonat beziehen, sich für die freundliche Auskunft bedanken und wie vereinbart die Bewerbungsunterlagen zusenden.

Bewerbungsanschreiben im Handwerk

Hier das Anschreiben als PDF zum Download

Ist keine dieser Möglichkeiten zutreffend oder möglich gewesen, bietet es sich an direkt auf die eigene Persönlichkeit und die eigenen Talente einzugehen und diese zum Beispiel mit drei Schlagworten auf den Punkt zu bringen: „Kreativität, Organisationstalent und technisches Verständnis, das sind wohl die wichtigsten Fähigkeiten, die mich auszeichnen…“ Diese Schlagworte verhelfen dazu den Übergang von sich selbst hin zum Beruf oder zu dem Betrieb zu schaffen. Denkbar ist aber auch direkt mit besonderen Leistungen der Firma zu starten oder mit einem Zitat, für das die Firma oder der Beruf stehen. Man kann daraus ebenfalls wieder die Brücke zu den eigen Fähigkeiten schlagen oder auf Gemeinsamkeiten zwischen sich, der Firma und dem Beruf eingehen.

Typische Floskeln im ersten Satz, wie „hiermit bewerbe ich mich…“ oder „wie in der Stellenausschreibung zu lesen…“, „ sind jedoch unbedingt zu vermeiden. Im Anschreiben sollen der Charakter, die Ziele, die Motivation und das Anliegen des Bewerbers zum Ausdruck kommen. Es gilt auch zu beachten, dass ein Anschreiben kein ausformulierter Lebenslauf ist. Es ist deshalb sinnvoller hier wichtige Erfahrungen zusammenzufassen oder sich auf eine Besonderheit im Lebenslauf zu beziehen.

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